Fondue-Brot

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  • Verfasser: Ueli Ammann
  • Kategorie: Brote
  • Portionen:
  • Schwierigkeitsgrad: Normal
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Zutaten

  • 450 g Weissmehl
  • 50 g Ruchmehl
  • 12 g Salz
  • 20 g Hefe
    Oder: 15 g Hefe
    Oder: 5 g Malzextrakt
  • 180 g Wasser
  • 170 g Milch
  • 1 TL Milch

Zubereitung

(Ein Viertel der Hefe kann durch Malzextrakt ersetzt werden.)
Zutaten mischen und ca. 6 Minuten auf der niedrigsten Stufe der Küchenmaschine kneten lassen. Dann auf die zweite Stufe hochschrauben und weitere 8 Minuten kneten, bis ein elastischer Teig entsteht.
Den Teig zugedeckt (in der Schüssel) gehen lassen.
Den Teig halbieren und zwei Minuten (zugedeckt) zur Entspannung ruhen lassen.
Mit der Handfläche leicht flach klopfen und mit einem Wallholz flach ausrollen (rund knapp 20cm Durchmesser oder quadratisch mit etwa 17cm Seitenlänge). Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Beide Teiglinge finden zusammen auf einem Blech Platz.
Teiglinge nochmals auf dem Blech zudecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Ofen auf 210°C (Ober- und Unterhitze) aufheizen.
Die Teiglinge mit einem Pizzamesser (Pizzarad), einem Teighorn oder einem grossen Küchenmesser fünfmal längs und fünfmal quer abdrücken (bis auf das Blech schneiden), so dass sie in kleine Würfel eingeteilt werden. Der Teig soll zwar komplett durchgetrennt sein, darf dabei aber nicht auseinander geschoben werden.
Teiglinge mit etwas Milch bestreichen, das Blech auf der untersten Schiene in den Backofen schieben. Eventuell mit einer Sprühflasche Wasser in den Ofen spritzen oder ein Schälchen Wasser in den Ofen stellen.
Die Brötchen 22–25 Min. backen.

Original: 16.02.2018, https://streusel.ch/fondue-brot/

Dieses Fondue-Brot ist für alle, die nicht gerne Brot schneiden. Oder für jene, welche Brotkrusten-Splitter, die über den ganzen, hübsch gedeckten Tisch und den erst vor kurzem geputzten Fussboden verteilt sind, nicht ausstehen können. Dank der flachen, vorgestanzten Form lässt es sich direkt am Tisch ganz unkompliziert auseinander zupfen. Die weiche Kruste hingegen verschmilzt – beim genüsslichen Tunken im Fondue – auf wunderbare Art mit dem rezenten Käse-Aroma

An dieser Stelle muss ich mich vielleicht auch kurz bei meinen Freunden und ihrem Wunsch nach einem Fondue-Brot-Rezept bedanken. Für ihr Lieblings-Fondue-Brot, das es eben nur in der einen Bäckerei im Kanton Zug zu kaufen gibt, nahmen sie nämlich bisher eine Strecke von 68 km (Hin- und Rückweg) auf sich. Das ist ungefähr eine Stunde Fahrtweg!

Da für mich eine Stunde Fahrtweg wirklich sehr, sehr lange ist (vor allem wenn ich hungrig bin), entschloss ich mich, ihnen zu helfen. Und – meine lieben Leserinnen und Leser – dieses Brot hat selbst mich (definitiv keine «enthusiastische» Fondue-Esserin) überzeugt.

Okay, ich gebe zu: Vielleicht lag meine neu entwickelte Freude an Fondue nicht nur am Brot. Die fantastische Fondue-Mischung mit Schafkäse, welche wir ganz frisch gemischt vom Naturata in Wettingen gekauft hatten, könnte unter Umständen ebenfalls eine Rolle gespielt haben. (Das war jetzt übrigens keine offizielle Werbung, sondern lediglich ein gut gemeinter Tipp, für alle die in der Umgebung wohnen.)

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